Samstag, 2. Januar 2016

Jahresübersicht 2015

Photos hier


Frohes Neues Jahr liebe Freunde nah und fern!

2015 ist wieder mit Freude und Freunden auf der jetzt jährlichen Mitbringparty angefangen. Es gab viele Essenseinladungen bei Familie und Freunden und Skilauf in Heiðmörk bei Reykjavík. Mit Bergur und seinen Arbeitskollegen bei den Isländischen Wetterdiensten haben wir an einem Skilaufkurs teilgenommen, aber leider kam dann der eine verrückte Sturm nach dem anderen sodass der Schnee geschmolzen ist und Bergur sehr viel Ansätze mit den Rettungsdiensten hatte, sodass wir unsere Langlaufski kaum benutzt haben.

Im Februar ist Gregor zu Besuch bei Guðný angekommen und wir sind zu viert in den Norden nach Akureyri gefahren, um Ski zu fahren (Bergab) , Winterwunderland-Spaziergang im Kjarnaskógur Waldgebiet zu machen und Sieben Wunder zu spielen. Auch war ich meine Oma in Akureyri besuchen. Es war sehr gemütlich und ich habe nicht ahnen können, dass das nächste mal erst im Dezember stattfinden würde!

Wie im vergangenen Jahr habe ich viel mit Mathelehrern und Mathedidaktikern aus den Nordischen und Baltischen Ländern zusammen gearbeitet. Wir haben uns zu Ostern in Estland getroffen, ein Gymnasium besucht und uns überlegt, wie man Geogebra am tollsten in Verbindung mit Funktionen im Mathematikunterricht benutzten könnte. Das Gymnasium wo ich arbeite hat ein Experiment mit Projektwoche gemacht, sodass ich auch viel neues mit meinen Schülern ausprobieren konnte. Das habe ich dann im Plenarvortrag bei der Nordischen Geogebra Konferenz in Karlstad in Schweden Ende Oktober präsentiert.

Anfang des Sommers haben wir viele gute Gäste sowohl in Verbindung mit Konferenzen in Grönland und Island als auch einfach im Urlaub empfangen. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um Þórsmörk (Süd-Island) mit Lára & Pierre zu besuchen, Snæfellsnes und Mýrar (West-Island) mit Katrin, Dorothée und Maria & Moritz zu erkunden und mit Anja, Elham und Anne von Þórsmörk aus bis Álftavatn (südliches Hochland)  zu wandern. Ursprünglich wollten wir auch in den Norden bis Mývatn reisen, aber im Endeffekt sind wir dann immer dem etwas besseren Wetter im Westen und Süden gefolgt.

Mein Opa Einar ist mit 94 Jahren im Sommer verstorben. Er war immer sehr gesund bis vor Weihnachten 2014 wo er krank wurde. Wir Enkelkinder haben durch die Jahre von ihm viele schöne hausgemachte geschnitzte Holzsachen geschenkt bekommen, die als Erinnerung an ihn bleiben. Er hat uns mit an den Strand, nach Þingvellir Nationalpark oder irgendwo anders in der Nähe von Reykjavík mitgebracht und hat mir gelehrt wie man Trockenfisch vorbereitet, Haifisch und Rochen isst, Taschenmesser benutzen soll und so einiges repariert. Oma Eyja vermisst ihn natürlich sehr, aber sie sagt, dass sie so ein Glück habe, ihre ganze Familie rund um sich herum zu haben und Besuche jeden Tag zu bekommen - wir haben ja das gleiche Glück, sie zu haben und immer so willkommen bei ihr zu sein.

Mit Bergur und Guðný waren wir im Juli Dubrovnik in Kroatien besuchen und sind zur Paradiesinsel Mljet mit der Fähre gefahren. Dort sind wir im schönen Nationalpark Fahrrad gefahren, die Berge hoch gewandert und im Meer geschwommen - Entspannung pur. Eigentlich hatten wir vor, der Küste entlang bis nach Nord-Kroatien zu verfolgen, aber der Neugier hat uns ins Labyrinth von Kotor gezogen und da es dort so heiß war, sind wir höher in die Berge Montenegros in den Nationalpark Dumitor mit dem Bus gereist. Unsere Wanderung dort wo wir uns verlaufen haben, wo uns plötzlich die Flut der Schafe und Ziegen im engen Pass begegnet hat und wir endlich die Eishöhle gefunden haben und es sogar abenteuerlich vor der Dämmerung durch den Wald bis in die Stadt geschafft haben - war für mich die denkwürdigste Wanderung des Jahres.

Aus den Bergen von Montenegro (die tatsächlich weiß-grau aussehen und nicht schwarz!) sind wir durch Srpska Republika in Bosnien bis Sarajevo durch tiefe Felsschluchten gefahren. In Sarajevo treffen sich Kulturen in einer sehr interessanter kunterbunter Mischung. Nach zwei Tagen Abenteuerentdeckung ist Guðný an den Strand in Split gereist  während ich mit Bergur nach Zagreb in Kroatien gefahren bin. Von dort aus hatten wir vor, in die Julischen Alpen in Slowenien zu reisen, aber durch die Hitze haben wir unsere Heimreise nach vorne gezogen und sind ab Wien zurück nach Island geflogen. 35°C ist einfach für Eisbären zu heiß.

Meine Schwester Líney Halla hat im Mai ihre Doktorarbeit in Lund in Schweden bravurös verteidigt und sie ist mit ihrem Freund Sigurður und Sohn Sölvi zurück nach Island Mitte Juni umgezogen. Die beiden Physiker haben schnell neue Arbeit gefunden und es ist schön sie wieder so nah dabei zu haben nach sieben Jahren in Schweden! Ich habe Líney mit in meine Badmintongruppe gezogen und so treffen wir uns wenigsten einmal die Woche mit Schläger und Ball in der Halle.

Im Herbst habe ich u.A. das Vergnügen gehabt, einen Wahlkurs namens Diskrete Mathematik zu unterrichten. Die Schüler haben Logik, Zahlentheorie, Optimierung, Spieltheorie, Kombinatorik und Mengenlehre kennengelernt und hatten "erstaunlicherweise" insbesondere viel Interesse an Kodierungstheorie. Úlfar Erlingsson von Google ist uns besuchen gekommen und hat auf der Basis dessen, das die Schüler in den Wochen zuvor gelernt hatten, die AES erklärt. Wirklich toll und auch super zu sehen wie diejenigen, die im letzten Jahr beim kreativen Programmieren dabei waren, auch diesen Kurs gewählt haben.

Der isländische Chor Graduale Nobili, das ich damals mitbegründet habe, ist 15 Jahre alt geworden. Somit hat uns der Chorleiter Jón Stefánsson im Frühjahr zu sich gerufen - dass neue und alte Mitglieder im Konzert zusammen singen - so schön! Wir haben uns im Frühjahr und Herbst regelmäßig getroffen und der Höhepunkt war dann ein Konzert am 1. November, aber genau an dem Tag war ich sehr krank mit Bronchitis und konnte nicht mitsingen. Eigentlich dachte ich, dass dieser Winter stressfreier als sonst wird, da ich ein Programm für weniger Stress und Perfektionismus mit einem Psychologen im Herbst machte, aber die Woche vor dem Konzert habe ich kaum geschlafen. Mein Freund hat nämlich plötzlich und unerwartet mit mir Schluss gemacht am Montagmorgen und ist ausgezogen, so ein Schock. Mein Immunsystem hat die Insomnia nicht gut ausgehalten.

In der Woche nach dem Konzert ist unser Chorleiter in einem Autounfall bewusstlos geworden und liegt immer noch in Koma im Krankenhaus. Es folgten ein Flugunfall und die Attentäter in Paris und Beirut sowie weitere Angriffe in Syrien und die Stimmen der Rasisten wurden lauter, was ist los mit der Welt?! Ich habe kein Bock auf ein drittes Weltkrieg und bin mehrmals in diesem Jahr bei Protesten in der Innenstadt gewesen, entweder um internationale Bewegungen für Frieden und Umweltsachen zu unterstützen oder um gegen unsere Regierung zu stimmen.

Es gibt jedoch Hoffnung - meine Schüler und ihre gleichaltrigen machen gerade richtig viel für die Gleichberechtigung und Umweltpolitik. Es gibt eine starke Feministenbewegung in jedem Gymnasium und vielen Grundschulen und an dem Gymnasium wo ich arbeite haben wir endlich die Kriterien für die grüne Umweltflagge erfüllt (Umweltschulen Europas). Das Gymnasium wird 50 Jahre alt in diesem neuen Jahr und hätte diese Flagge meiner Meinung nach schon längst erfüllen sollen.

Nach dem Liebeskummer in November hat der Schnee im Dezember wieder etwas Licht in das Leben gebracht. Meine Langlaufski konnten wieder fröhlich im Schnee spielen und ich war auch in Heiðmörk in der schönen Schnee-Lava-Landschaft spazeiren. Meine Oma in Akureyri hatte mir ihr Auto geliehen während ich Bronchitis hatte und mit diesem Auto bin ich kurz vor Weihnachten nach Akureyri gereist, um sie und andere Verwandte zu besuchen. Meine Skisachen waren mit dabei, aber da das Wetter in Hlíðarfjall nicht so optimal war und ich unbedingt mit allen etwas Zeit verbringen wollte, bin ich nie die Pisten runter gefahren. Es war vor allem schön zu sehen, dass es meiner Oma viel besser in dem neuen Zimmer im Altersheim geht und dass die neuen Medikamente so gut funtkionieren.

Jetzt fließen die Festtage mit meinen Eltern, Freunden und Familie vorbei und wie in vergangenen Jahren bin ich zu Silvester mit Freunden auf Mitbringparty gewesen. Ich freue mich auf das neue Jahr und hoffe, dass es wie die anderen Jahre etwas spannendes und tolles bringen wird. Es gibt hier ein Gästezimmer für Freunde, Familie und Couchsurfer - seid immer herzlich willkommen!

Genießt das neue Jahr!

Viele liebe Grüße, Bea

Samstag, 10. Januar 2015

Jahresübersicht 2014

English version below
Photos vom 2014 - Phtos from 2014

Frohes Neues Jahr liebe Freunde nah und fern!

2014 ist mit Freude und Freunden hier in Reykjavík angefangen. Es war das zweite mal, dass der Freundeskreis eine Mitbringparty zu Silvester organisiert und wahrscheinlich wird es dann zu einer Tradition? Die beste Party des vergangenen Jahres war auch mit der Silvester-Gastgeberin Sigrún Helga verbunden, denn sie hat ihren Doktortitel verteidigt und wir haben ohne Pause 18 Stunden lang gefeiert, sehr erfrischend!

Meine Freunde haben auch jede zweite Woche ein Programmkinoabend geplant, sodass ich wahrscheinlich nie in meinem Leben so oft im Kino war oder so unterschiedliche und zahlreiche Filme gesehen habe. Leider bin ich dafür viel zu wenig ins Theater gegangen und hoffentlich ändert das sich in diesem neuen Jahr. Mein Mitbewohner Sven und ich haben ganz viele Gäste empfangen - seine Freunde, deren Freunde, seine Familie... und meine Couchsurfer natürlich, die alle hier in Island einen Aufenthalt hatten. Wir haben auch ganz oft etwas gekocht, Ausstellungen oder Konzerte besucht, Tatort geschaut und Spiele gespielt (vor allem Cabo!). Kaum war Sven ausgezogen, dann ist Triin eingezogen und hat hier ein paar Wochen verbracht, bevor es für sie weiter nach Estland ging. Danach habe ich es probiert alleine in der Wohnung zu wohnen. Es klingt einsam, aber war es nicht, denn in der Zeit war ich eher wenig zu Hause und viel unterwegs.

Es gab im Frühjahr drei Wochen lang einen Gymnasiallehrerstreik und danach war es ziemlich erfrischend mit Gudny nach Edinburg zu Ostern zu reisen. Dort haben wir auch Ideen für "Kreatives Programmieren" gesammelt, ein Kurs, der später im Herbssemester zum ersten mal gelaufen ist. Man könnte sagen, dass dieser Kurs Gudnys Kind war und also ist die Geburt sehr gut gelungen mit richtig tollen und interessierten Schülern. Bevor das Herbstsemester aber anfing, haben wir den Sommer mit langen Treckingtouren in Südost-Island genossen und waren auch in Deutschland mit isländischen Freunden, Berlin, Dresden und die Sächsische Schweiz besuchen. Die Zeit in Deutschland war diesmal etwas knapp, aber umso mehr habe ich mich gefreut diejenigen zu sehen, die Zeit hatten! So war ich bei Cindy in Leipzig, Yo in Dresden, Schubi und Julia in Berlin und habe außerdem Pit & Anita & Benni, Jule & Jens, Anne, Maria, Bene & Nina, Inga & Philipp, Erika... getroffen.

Schon lange hatte ich vor gehabt, Rauðasandur Festival in den Westfjorden von Island zu besuchen. Hanna war bereit mitzureisen auch wenn wir noch kein Auto oder andere Verkehrsmittel organisiert hatten. Wir haben am Ende eine Anzeige an unsere Facebook-Freunde geschrieben, um Auto und Mitreisende zu finden. Ein alter Sommerjob-Kumpel von uns, den wir seit etwa 8 Jahren nicht mehr gesehen hatten, hat sich auf unsere Anzeige gemeldet und los sind wir Richtung Nordwesten und Abenteuer gereist. Ich hätte vorher nie ahnen können, dass diese Reise mich in eine Beziehung bringen würde und sogar, dass Bergur hier im Herbst einziehen würde. Eine sehr tolle Überraschung!

Meine Schwester Líney Halla mit ihrem Freund Sigurður und Sohn Sölvi sind im Sommer für einen Monat aus Schweden nach Island gekommen. Unsere Cousine Lára ist zur selben Zeit zu Besuch gekommen, nach langem Aufenthalt in Australien und Kletterreisen hier und da auf der Welt. Zusammen haben wir einen Ausflug nach Akureyri gemacht, der im Sommerhaus in Borgarfjörður mit der Familie anfing und weiter in den Norden lief mit viel Socken-trocknerei, da Island im Sommer sehr nass war. Immer wenn die eine von uns beiden am Aufgeben war, hatte die andere Energie und umgekehrt und so sind wir schön die Berge hoch, raus auf die Klippen und die Täler rein gewandert.

So wie in den Jahren zuvor habe ich mit Kollegen aus den Nordischen und Baltischen Ländern, die die Geogebra Applikation benutzen, kollaboriert. Wir haben uns sowohl hier in Island im März als auch in Finnland im Oktober getroffen und ein sehr interessantes Experiment gemacht, wo Schüler lautlose Videoaufnahmen mit mathematischen Themen bearbeiten und den Ton verleihen. Um unseren Vortrag in Finnland zu vorbereiten habe ich auch an zwei Konferenzen in Island teilgenommen - internationale Zusammenarbeit bringt einen dazu alles mögliche zu machen und daraus erhält man zahlreiche Ideen für den Leherjob.

Mit meinen Kollegen am MH Gymnasium bin ich im Oktober nach Rom in Italien gereist. Wir haben dort Gymnasien besucht und die Geschichte der Stadt bewundert. Es war ein kleiner Extra-Sommer im Isländischen Winter! Das Musikfestival Iceland Airwaves hat uns Ende Oktober schöne Musik, liebe Gäste und viel Spaß gebracht. Ansonsten war der Herbstsemester sehr ausgelastet mit viel Extra-Arbeitsstunden und als die Weihnachtsferien endlich mehr Schlaf gebracht hat, bin ich mit Freunden auf eine erfrischende Wintertagestour gefahren, wo wir stundenlang durch den Schnee kämpften, um in einem heißen Bach zu baden.

Wieder wurde viel gespielt, gekocht und Tee getrunken hier in der WG. Anne ist sogar zurück aus Deutschland gekehrt und hat hier im Herbst ein paar Wochen mit uns gewohnt. Jetzt habe ich aber erstmal das tolle WG-Leben hinter mir und wohne schön weiter mit meinem Freund Bergur hier in der Wohnung - aus dem zweiten Zimmer ist einfach ein Gästezimmer für Freunde, Familie und Couchsurfer geworden - seid herzlich willkommen!

Genießt das neue Jahr!

Viele liebe Grüße, Bea

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Happy New Year dear friends far and near!

2014 started joyfully with friends at a pot-luck-party like the year before - a tradition is born? The best party of the year was also related to the people there - Sigrún Helga got her Ph.D. and we celebrated non-stop for 18 hours!

My friends started a cinema club and I think I never went as many times to the movies before. We mainly watched European movies and most of the time did not really know what to expect, which made it even more fun! Because of limited spare time I didn't go very often to the theatre and would like to change that in the new year. My flatmate Sven and I received a lot of guests throughout the time he was here - his friends, family and couchsurfers dropped by in Iceland, we cooked together, went to concerts, and told each other about interesting art exhibitions. Sven moved to Germany in April, Triin moved in, and we had some very restful days before she left for Estonia. I didn't have time to find new flatmates, and instead tried to live by my own until Summer came. There was no time for loneliness though, since I kept meeting friends and hosting couchsurfers. .

There was a three weeks long teacher strike in Iceland in the Spring. After this it was quite refreshing to go with Gudny to Edinburgh for the International Science Festival seeking ideas for a new course at our high school. This new course is called creative programming and we really enjoyed it - not only the two of us, but also our pupils. Before starting the course, we however enjoyed Summer in the Southeast of Iceland, going hiking in Katla and Skaftafell national park and around Vatnajökull glacier. After Gudny came back from a visit to Thailand we also met in Berlin, Dresden and Saxonian Switzerland (all in Germany) to hike and enjoy "our" old places with our friends. I managed to meet up with many friends despite this short visit to Germany.

For some years I had been dreaming of going to a music festival called Rauðasandur festival, held yearly in the Westfjords of Iceland. My friend Hanna was ready to join and we both are so lucky to be able to access most things by bike, bus or on foot so the only thing we needed to organize was to find a ride or borrow a car. After posting a call-for-a-ride on Facebook our former colleague Bergur, with whom we had worked some 8 years ago, wrote us a message telling that he had free space in his old jeep. Little did I know that this reunion of ours would lead to something more than just meeting old friends - Bergur and I starting a relationship and not too long after Rauðasandur festival, he had moved to Laugarnesvegur. Such a nice surprise!

My sister Líney, her boyfriend Sigurður and son Sölvi came to Iceland this Summer and stayed for one month. Shortly after they arrived our cousin Lára payed us a visit. She had been living in Australia and doing some climbing here and there on the globe so it was time to travel a bit and hike in Iceland. We started our trip in a cottage in Borgarfjörður, West-Iceland, went on to the North to hike mountains, walk out to the edge of some cliffs and explore the valleys on the way to Akureyri where our grandmother and lots of relatives live. It was quite a wet Summer in Iceland, but we managed to encourage each other; when one was feeling tired the other was energetic and vice versa.

During the past few years I have been working with colleagues from the Northern and Baltic countries on projects using the software Geogebra. This year we met in Iceland in March for a meeting, in Finland in October for a conference, and in between we skyped to plan and make an experiment on silent math videos (the pupils were to add the sound). Such a nice collaboration.

With my colleagues at the high school MH I visited to Rome for the first time, getting to know the ancient ruins and the high schools there. It added some Summer to the Icelandic Winter. Apart from the trip to Rome and a break around Iceland Airwaves with dear guests, music and fun, this term was one of the busiest I have ever had at work. I was very happy to be able to sleep again when the Yule-Holidays arrived. To celebrate, I went with my friends on a hike to a hot river in an icy valley and bathed in it - very refreshing!

This year again we played cards and board games, cooked a lot and drank liters of tea here at home in Laugarnesvegur. Anne even came back from Germany and spent some weeks with us in the shared flat in Autumn, but probably we won't be seeking any new flatmates from now on, simply staying the two of us and thus having even more space for friends, family, and couchsurfers - you are welcome!

Enjoy 2015!

All the best, Bea 



Samstag, 11. Januar 2014

Jahresübersicht 2013

Deutsche Version mittig - English version below

Gleðilegt nýtt ár elsku vinir nær og fjær!

Gamla árið 2013 hófst með gleði og góðum vinum á Skólavörðuholtinu. Einhverjir vinir héldu af landi brott á árinu, aðrir komu til baka og sumum kynntist ég í fyrsta skipti – þótt það sé nú oft eins og við höfum alltaf þekkst.

Ég prófaði ýmislegt í fyrsta skipti á árinu. Má þar nefna að renna sér á snjóbretti norður í Hlíðarfjalli, að sigla í sterkum vindi í Hamborg, að ganga á línu milli trjáa (slack-line) á Quiberon-skaga, að baka crêpes á steini í Brétagne, að bregðast við eldingum á hálendi Íslands og að flétta hárið í hring kringum höfuðið (eða það "lærði" ég eiginlega ekki heldur skáldaði upp úr sjálfri mér einn morguninn). Eitthvað vinnutengt sem sem bættist í reynslubankann var að kynna íslenska stærðfræði-ólympíufara fyrir netafræði, búa til örnámskeið um hexaflexagona, snjalltæki og raunvísindi með henni Guðnýju vinkonu minni og samkennara og að halda vinnusmiðju um notkun stærðfræðihugbúnaðarins Geogebru á ráðstefnu í Kaupmannahöfn.

Í reisum ársins voru, auk ráðstefnunnar í Kaupmannahöfn, þau Líney Halla, Sigurður Ægir og Jón Sölvi sótt heim í Lundi í Svíþjóð, flakkað milli vina í Norður-Þýskalandi, stokkið í öldurótið í Brétagne með frönskum vinum og gengið um Vestfirði og hálendi Íslands með íslenskum, þýskum og ungverskum vinum.

Það var mikið spilað, eldað og bakað hér á Laugarnesveginum og ég hef verið afar lánsöm með sambýlinga þetta fyrsta ár í nýrri íbúð... nema eitt skipti - þurfti að segja upp meðleigjanda í fyrsta skipti á ævinni! Stundum ganga hlutirnir bara ekki upp.... Gamla árið var að þessu sinni kvatt með ferðalagi í Hvalfjörð og á Þingvelli, risastóru pottalukku-matarboði með vinafjöld og dansi fram á nótt.

Hafið það gott á nýja árinu!
Kær kveðja, Bjarnheiður

Frohes Neues Jahr liebe Freunde nah und fern!

2013 fing fröhlich in Reykjavík mit Freunden an. Ein paar meiner Freunde sind ins Ausland umgezogen, einige sind nach Island zurückgekehrt und andere habe ich erst kennen gelernt – auch wenn es sich oft so fühlt als ob hätten wir uns immer gekannt.

Viel habe ich um ersten Mal probiert. Ein paar Beispiele: habe in Hlíðarfjall das Snowboarden gelernt, bin in Hamburg bei starkem Wind gesegelt, bin in Quiberon auf einem Seil gelaufen, habe crêpes auf einem “billig” in Brétagne gebacken, habe Donnerwetter im Hochland Islands erlebt (sehr ungewöhnlich!) und bin plötzlich auf die Idee gekommen, meine Haare rund um den Kopf zu flechten – es hat geklappt! Noch etwas mehr arbeitbezogen: das Isländische Matheolympiadeteam mit Graphentheorie voll gestopft, mit Gudny (Freundin+Kollegin) einen Kleinkurs mit Hexaflexagonen und Naturwissenschaftlichen Apps entwickelt, Integrale zum ersten Mal unterrichtet und in Copenhagen bei einem Konferenz einen Geogebra-Workshop gegeben. 

Außer der Konferenz-Reise war ich auch meine Schwester und ihre Familie in Lund in Schweden besuchen, habe viele liebe Freunde in Nord-Deutschland besucht, bin in die Wellen in Brétagne mit französischen Freunden gesprungen und war in den Westfjords und im Hochland mit Freunden aus Island, Deutschland und Ungarn.

In der neuen WG in Laugarnesvegur gab es viel Kartenspielen, Essen kochen/backen und gemütlich Tee trinken mit lieben Mitbewohnern und Freunden. Das Jahr endete mit einer Reise in Hvalfjörður und Þingvellir, einer Mitbringparty und viel Tanzen bis in die Nacht.

Genießt das neue Jahr!

Viele liebe Grüße, Bea

Happy New Year dear friends far and near!

2013 started joyfully on “the hill with the big church” in Reykjavík. Some of my friends moved abroad, some came back to Iceland, and as usual I also got to know new friends, although it often seems as if I had always known them.

Last year, I tried out several things for the first time. To name a few: I learnt to snowboard in Hlíðarfjall mountain, to sail in strong wind in Hamburg, to walk on a slack-line in Quiberon, to bake crêpes on a “billig” in Brétagne, how to react when you face a thunderstorm in the Icelandic highlands (very unusual situation!), and to braid my hear around the head. A bit more work related; teaching the Icelandic Mathematics Olympia team some graph theory, giving a short course on hexaflexagons and science apps, teaching integrals in high school, and giving a workshop at a conference in Copenhagen on the use of Geogebra software in teaching mathematics.

In addition to the conference trip, I also visited my sister and her family in Lund in Sweden, surfed on my friends’ couches in the northern part of Germany, jumped into the waves in Brétagne with French friends, and hiked in the Westfjords and highlands of Iceland with friends from Iceland, Germany and Hungary.

There was a lot of playing cards, cooking and baking going on here in Laugarnesvegur and I have had really good flatmates this first year in the new flat. The year ended traveling in Hvalfjörður fjord and Þingvellir national park, preparing food for a potluck party with friends and dancing into the night.

Enjoy 2014!

All the best, Bea 

Anno 2013